FUJARA bauen


B
aum auswählen, Baum fällen, Holzmark entfernen, mindestens ein Jahr trocknen lassen, Rinde entfernen, glatt schleifen, vielleicht lackieren und fertig ist ein hohler Wanderstab, mit dem man Fernrohr spielen kann.
Das tolle ist, dass man auch Fujaras selber bauen kann, wenn man es kann. Abgesehen davon, dass man spezielles Werkzeug benötigt, muss man eine Menge wissen, um eine Fujara zu bauen und es schon viele, viele Male gemacht haben, bevor sie auch nur annähernd so klingt wie sie womöglich aussieht. Alles beginnt vielleicht bei der Wahl des zu fällenden Baumes und endet eventuell mit dem „Finish“ des Instruments. Allein Labium, Kern und Kernspalte in optimalem Verhältnis zu einander herzustellen ist absolute Präzisionsarbeit, und auch das Verzieren der Fujara ist eine Kunst für sich. Im Laufe der Zeit haben sich zahlreiche Lokal- und Personalstile herausgebildet, die in ihrer oberflächlichen Ähnlichkeit bei genauerer Betrachtung verblüffende Unterschiede aufweisen.

Der Frankfurter Fujarist, Kunstmaler und Autor Winfried Skrobek hat die Arbeit des großartigen, traditionellen Fujara-Baumeisters Pavol Smutný aus Dubravy (Dorf in der Region Podpol’anie) bereits in mehreren Arbeiten dokumentiert.

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Im Menü finden Sie eine
Fotostrecke mit weiteren Fotos von Winfried Skrobek, die Pavol Smutný beim Fujarabau zeigen.

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Wer sich selbst im Bauen einer Fujara versuchen möchte, der findet auf den Webseiten nebenstehender Fujarahersteller sowie in der Literatur, die in der Literaturliste mit einem „*“ gekennzeichnet ist, sicher ein paar Anregungen.



Wer darüber hinaus Einblicke in das Leben eines traditionellen Fujara-Bau-meisters gewinnen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:
Strich
Stretnutia
Stretnutia (Begegnungen)
Sprache: Deutsch

In diesem Fotobuch berichtet Winfried Skrobek über seine Begegnung mit der Fujara, dem Fujarahersteller Pavol Smutný und der daraus entstehenden Bekanntschaft mit Marco Trochelmann. Es ist Pavol Smutný gewidmet und wird für jeden Interessenten neu hergestellt.

Pavol Smutný Quartett
Foto: E. Šmálová
(v.l.n.r.: W. Clement, P. Smutný, M. Trochelmann, W. Skrobek)

Winfried Skrobek dokumentiert in dieser Arbeit mit Wort und Bild, wie ein Klang eines Instruments zum Kompass auf Lebenswegen werden, wie er Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammenführen und unvergessliche, wundervolle Erlebnisse stiften kann. Skrobek tut dies in seinem Fotobuch mit der Geduld eines Malers, der Leidenschaft eines Musikers und der Präzision eines Autors. Ein Buch wie es sein sollte - besonders wertvoll.

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